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Ein bleibender Eindruck

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Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein ................ich wäre gerne mitgeflogen, sang einst Reinhard May.

Ich bin mitgeflogen und er hatte recht. Wien/Schwechat-Male/Malediven drei Wochen lang verdienten Urlaub. Nach zehn Stunden hörte ich die Landeklappen, die Lauda Air ging in den Sinkflug, mein Blick aus dem Fenster, wir durchschnitten das Wolkenmeer und ich sah dunkelblaues Wasser, der Indische Ozean. Kleine Grünflächen ringsum heller Sand von dem sich das Meer aus beinahe weis bis türkis-grün ins dunkelblaue übergreifend schattiert.

Wir gehen tiefer, kein übliches Land zu sehen, der Ozean zum greifen nahe, ein Ruck starkes Bremsen, alle klatschen, nach Sekunden der Tower das erste Gebäude, Flugzeuge, Helikopter, Palmen und viel viel Sonne, Hulule der Flughafen, wir sind gelandet. Damals noch ein armseeliges Flughafengebäude mit Wellblech Dach, keine Klimaanlage, keine Gebäckaufbewahrung, eine Durchreiche wo die Koffer vom Flugfeld in das Gebäude wahllos reingeworfen werden .

Ich suchte in dem durcheinander meinen Koffer und ging schweigsam zur Passkontrolle. Reiseleiter von vielen Anbieter warten und winken, ich gehe zum Bootsanlegeplatz und blicke zur Hauptstadt Male. Die goldene Kuppel der Moschee ist nicht zu übersehen, riesige Handelsschiffe größer als alle Häuser stehen vor der Insel, ein reges treiben, ich höre wie jemand neben mir sagt :" Bitte zwick mich, ich glaube ich träume !" Mit einem schmunzeln wende ich mich ab und gehe Richtung meinem Speedboot, der mich über dem Äquator auf einer dreistündigen Reise nach Kuredo bringen sollte.

Am Oberdeck sitzend genoss ich die Seeluft, viele Touristen und Einheimische Inseln haben wir hinter uns gelassen, das Meer in unzähligen Farben, die Schönheit der verschiedenen Inseln faszinierten mich, noch in meinem Bungalow dachte ich dass mich noch mehr Schönheit nicht überwältigen wird können.

Haie waren einige male meine Tauchbegleiter, mit Wasserschildkröten spielte ich fangen, Muränen, bunte Fische, Korallenwelt in den wunderschönsten Farben, oft saß ich am Abend am Strand blickte in den Sonnenuntergang, herrlich die Ruhe und Erholung, im Gedanken rückblickend das Erlebte vom Tag. Vieruhrdreißig verlasse ich die Insel um in die Realität zurück zukehren, drei Wochen vergingen zu schnell, auf dem Speedboot an der Reling blicke ich zurück wie die Lichter der Insel verschwinden und wir in die Dunkelheit der Nacht eintauchen. Plötzlich öffnet sich vor mir das schönste Naturschauspiel, niemals zuvor hatte ich etwas schöneres gesehen, der Himmel begann sich zu teilen, das Speedboot fährt aus der Nacht in den Tag, der Äquator teilt in gerader Linie wie mit Geisterhand und Lineal die Erdkugel. Links von mir finstere Nacht und Sternenhimmel, rechts vor mir am Horizont hellblauer Himmel rötlich-orange Farbspiele, die Sonne geht auf. Fasziniert starre ich auf dieses Ereignis und folge der Nacht bis sie zur Gänze hinter dem Horizont untergeht. Seither war ich oft schon auf den Malediven, es hat sich vieles verändert es ist moderner, sie hat sich entwickelt, Tourismus und Geldfluss machte sich breit. Doch der bleibende Eindruck vom ersten mal ist mir immer noch geblieben !

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Kommentare

  • Wer ist das Kinderschokoladen-Kind?
    Es verfolgt uns in den Gängen des Supermarkts mit seinem penetranten Lächeln. Das Strahlen seiner blütenweißen Zähne blendet uns vor dem Schokoladenregal...
  • Bevor wir das Zeitliche segnen
    Alfred Korzybski war Pole, Amerikaner, Adeliger, Ingenieur und Linguist. Das war vor einiger Zeit, doch genau in dieser hat er auf ewig seinen Fußabdruck hinterlassen.
  • Wahrscheinlich Ponyhof
    Über energetisch geforderte Orchideen und die musikalische Spannkraft von Russischer Zeder.

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