a Project by ModernTimesMedia

 

my-story.com

Ich bin Single und du!?

zurück zur Übersicht

Ich bin Single und ich bin diesem Status wohl glücklicher als so viele Menschen, die in einer Beziehung leben, weil ich denke das diese in einer Zweckgemeinschaft als von Gefühlen getragen werden. Mir sind alte Werte, auch das Rollenspiel Mann/Frau nach der alten Schule, sehr wichtig. Niveau und Lebensstil beginnen bei mir nicht, dass man teure Markenklamotten oder in Schicki-Micki-Lokalen verkehrt, sondern es ist Teil der Persönlichkeit, eben Lebenseinstellung selbst. Dazu gehören für mich ein gepflegtes Auftreten, ein respekt-/liebevoller Umgang, gute Umgangsformen und gelebte Lebenskultur, wo sind diese geblieben in einer längeren Beziehung/ Partnerschaft. Es sind Kleinigkeiten wie z. B. zu Hause das Essen auch fürs Auge herzurichten, eine bestellte Pizza oder was auch immer, nicht aus dem Karton zu essen, sondern am Teller anzurichten. Es ist doch so, dass das Auge bei allem dabei ist und so wie ich nicht in die Oper mit einer Jean gehen würde, so nehme ich mir auch nicht den Genuss am Essen oder an einem gute Tropfen Wein, indem ich es zu etwas Gewöhnlichen mache. Ich hoffe jetzt nicht den Eindruck zu erwecken dekadent zu sein. Das bin ich nicht. Ganz im Gegenteil, ich bin davon weit entfernt. Ich bin nur Gefühlsmensch und dazu gehört auch Takt und Feingefühl in Sachen Leben und Lebensfreuden. Es kommt immer aufs Wie und Wo an. Wenn ich bei einer Bergtour am Gipfelkreuz eine Flasche köpfe, werde ich mit Genuss aus der Flasche trinken oder eine einfache Brotjause verzehren.

Bei den meisten Beziehungen/Partnerschaften zweifle ich daran. Geht man mit offenen Augen durchs Leben denke ich mir sehr oft wie krank doch unsere Welt ist. Da sitzen Menschen/Paare in einem Kaffee oder Restaurant bei trautem Zusammensein und anstatt die gemeinsame Zeit zu genießen, sich zu unterhalten, nahe zu sein, spielt jeder mit seinem Handy herum oder einer davon liest Zeitung oder schaut mit gierigen Blicken einem/einer anderen nach. Arme kranke Welt, eine Beziehung nur des Beziehungsstatus wegen, um nicht alleine zu sein. Hier sollte man doch die Einstellung zu einer anhaltenden Beziehung ändern, da keiner mehr ein Augenmerk daran legt, welche Verschwendung für einen Menschen. Bin ich da anspruchsvoll, ja mit der Definition kann ich leben, sogar gut. Weshalb sollte ich einen schlechten Wein trinken, wenn ich selbst z. B. bereit bin einen formvollendeten Rotweinkelch zu bieten. Bitte das jetzt als Metapher zu werten. Ich glaube nicht, dass ich zu viel verlange. Ich bin und war nie zwanghaft auf der Suche, wenn gleich ich zugeben muss, dass es schön wäre wieder einen Menschen an meiner Seite zu spüren. Nicht, weil ich mit mir alleine nichts anzufangen weiß, sondern einfach weil sie mein Leben bereichert, es intensiver, farbenfroher, einfach lebenswerter macht. Es ist für mich zweifelslos vom Vorteil alleine zu leben, auf niemanden Rücksicht nehmen zu müssen und doch denke ich, da spricht der Gefühlsmensch aus mir, dass der Mensch nicht geboren ist um alleine zu sein. Die Natur verschwendet nichts. Weshalb also sollte es zwei Geschlechter geben, wenn nicht um ein Leben zu teilen, sich gegenseitig zu beflügeln. Was ich niemals möchte ist eine Beziehung um jeden Preis. Ein Miteinander, das eigentlich ein Neben oder Gegeneinander ist.

Es wird immer Kompromisse bedürfen, wenn zwei Leben in einander fließen, aber es sollte niemals ein Kompromiss in Sachen Gefühle sein oder nur unter der Bedingung funktionieren, dass einer sich komplett aufgibt. Ich möchte weder derjenige sein, der sich verbiegen lässt oder aufgeben muss, noch möchte ich, dass es für mich jemand tut. Es sollte so sein, dass man sich um seiner selbst willen angenommen und geliebt fühlt, für einen Single ist es zu beginn immer am schönsten, da es einfach und so unkompliziert ist.

Mir ist auch eine gewisse Allgemeinbildung, Niveau, Begegnung auf Augenhöhe sehr wichtig. Und das nicht nur in Gesellschaft, sondern auch zu Hause und vorallem untereinander, auch bei Meinungsverschiedenheiten, welche ich als essentiell erachte, um sich weiter zu entwickeln und gemeinsam zu entwickeln, bedarf es einer Streitkultur. Respekt vor einander, um die feine Grenze des Anstandes nicht zu überschreiten und das Anderssein des Partners nicht als Bedrohung, sondern als Herausforderung annehmen zu können !

Da diese meine Erwartungen nur für kurze Zeit andauern, sich der/die Partner alleine Weiterentwickeln, bin ich weiterhin gerne Single und somit beende ich meine Gefühlsduselei mit dem Spruch von ADA CHRISTEN:"Als ich, mit der Welt zerfallen, Schweigend ging umher, Da fragten die lieben Menschen: Was quälet dich so sehr? Ich sagte ihnen die Wahrheit; Sie haben sich fortgedrückt und hinter meinem Rücken erklärt, ich sei verrückt.

Sign up

oder einloggen, um alle Features zu nutzen.

Kommentare

  • Seelenspiegel
    „Manchmal“, sagt sie „schneide ich Zwiebel nur um weinen zu können.“ Ein Zigarettenstummel klebt an ihren rauen Lippen.
  • Moderne Zeiten in der Krise
    Oder: Wir spüren den Wind des Wandels. Einfach zum Nachdenken.
  • Es ist nie zu spät für alles
    Vier Briefumschläge halte ich in der Hand. Welchen soll ich nehmen? Es fröstelt mich und meine Finger sind kalt und steif. Der Wind, es ist Oktober, bläst eisig und stürmisch.

Spread the Word

Bookmark and Share

 

... kein Login mehr möglich!
    Mehr Info siehe Startseite in schwarzer Box.