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Mama, ich bekomm Papa nicht wach

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Am 04.02.2015 kam ich von einem Ausflug mit der Berufsschule total erledigt nach Hause. Mein Schatz (35Jahre) war mit Leonie (7Jahre) zuhause. Er kam aus dem Bad gesprungen und meinte : heute bin ich wieder fit. (er hatte im letzten Jahr eine Herzmuskelentzündung die aber eigentlich auskuriert war). Ich sagte zu ihm: Sorry ich bin ziemlich erledigt und leg mich ein wenig hin.

Ich bin eingeschlafen!

Plötzlich weckte mich Leonie: Mama, Mama ich bekomm Papa nicht wach.

Ich bin aufgesprungen vor Schreck: Wo ist er den.

Sie schrie nur: Im Bad, im Bad. Schnell Mama ich glaub er ist wieder krank!

Ich bin ins Bad gerannt... Da lag er... Die Lippen waren bereits blau...

Ich schrie nur: Hol das Telefon schnell.

Und fing direkt mit der Herzdruckmassage an und bettelte das er die Augen aufmachen soll... Ich rief den Notarzt und drückte weiter auf seine Brust ein...

Es dauerte gefühlt eine Ewigkeit und Leonie saß erstarrt an der Badtür...

Als sie endlich da waren schickten sie mich und Leonie ins Kinderzimmer.

Die kleine fing mit einmal an mit ihrem NintendoDS... richtig aggesiv...

So viele Leute waren da...

als das Rettungsteam aufgeben wollte sagte einer der Polizisten: Sie dürfen nicht aufgeben der Mann hat drei Kinder... versuchen sie es weiter.Bitte!

Doch nach 2 Stunden Wiederbelebungsversuchen konnten sie einfach nichts mehr machen... Meine große Liebe mit der ich neun Jahre zusammen war.. Vater meiner Kinder... Tot?!

Zwischenzeitlich kam Meine Große (11Jahre) nachhause, ich sagte ihr sie soll ihre kleine Schwester Roxanne (4Jahre) aus der Kita holen. Eine Nachbarin, die alles mitbekommen hatte begleitete sie und nahm sie mit zu sich.

Irgendwann in dem ganzen Alptraum kamen auch seine Elter und sein bester Freund..

Dann kam einer von dem Rettungdienst zu mir und fragte ob die Kinder und ich, uns verabschieden wollen. Ich holte Sophie(meine Große) und die kleine. Sie haben ihn in den Flur auf eine Trage gelegt. Es war schrecklich aber meine Kinder sollten sich verabschieden...

Nun bin ich allein mit meinen Mädels... Meine Familie zu weit weg...Seine Familie hat kein Interesse... Freunde, mehr wie leere Versprechen und Ausredekann ich denen nicht erwarten...

Also kämpf ich mich alleine durch... Kinder, Ausbildung, Ämter, Haushalt und Termine...

Und ein schwer traumatisiertes Kind mit Panikattacken, Ängsten und Alpträumen.

Doch ich geb nicht auf... niemals...

Ich halte durch für meine Kinder!

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Kommentare

Admin Foto: Svea Anais Perrine. / photocase.de
02|12|2015, 11:13

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  • Ein Sandkorn
    Man nehme eine Hand voll Sand am Strand, betrachte ihn und jetzt ein einzelnes Sandkorn.
  • Wort für Wort
    Zeige mir, wie du sprichst, und ich sage dir, wer du bist.
  • Faceblock
    Anfangs war ich ein Fan. Dann fanden mich Freunde. Dann wurde ich Freund. Bis mir widerfuhr die Willkür der Betreiber. Schade darum. Vieles ging verloren im Netz. Nun bin ich hier.

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