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Ein Geschenk zum Glücklich sein 2

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An seinem Arm untergehakt, führt Elena ihn in ihre Wohnung. Auf der Treppe sieht Tim, dass Postbote Gregory Recht hatte. Der große Karton hätte nicht durch´s Treppenhaus gepasst.

Elena ist nervös, bekommt ihren Schlüssel nicht recht ins Schloss.

„Klemmt das Schloß?“ zieht Tim die Tür am Knauf an den Rahmen, berührt dabei ihren Arm.

Ein Schauer strömt durch ihren Körper, lässt ihr Herz schneller schlagen. Während sie ihre Einkäufe in die Küche bringt, betrachtet Tim die Möbel und die Dekoration im Flur, die er von den Fotos in ihren Mails kennt. Original sehen sie noch interessanter aus. Eigentlich wollte er Elena mit einem zarten Kuss und einem russischen Spruch begrüßen, traut sich nun aber doch nicht. Er bringt auch den Spruch nicht mehr zusammen, obwohl er ihn sich gut eingeprägt hat. Außerdem sollte er mal für kleine Jung,s. Elena hilft ihm aus seiner Verlegenheit, lässt ihn seine Tasche an der Garderobe abstellen.

„Wenn du dir nach der langem Fahren dich frisch machen möchtest, da ist Bad und Dusche,“ zeigt sie auf eine beige darbende Tür. Ihr etwas holpriges Deutsch hört sich süß an. Tim hätte sie schon knuddeln können, als er zum ersten mal am Telefon ihre Stimme gehört hat. Sie sehnt sich nach seiner Nähe, nach dem zarten Kuss, den er ihr versprochen hat. Dass er sich jetzt nicht traut, kann sie aber verstehen. Er ist sicher genau so nervös, wie sie. In ihren Mails haben sie über ihre Träume, Wünsche und Fantasien geschrieben, sich am Telefon drüber unterhalten, so gut es mit ihren gegenseitigen Sprachkenntnissen ging. Seit sie Tim im Internet kennengelernt hat, sehnt sie sich danach, ihn in ihre Arme zu schließen, ihm nah zu sein. Einige Augenblicke hört sie auf das Rauschen des Wassers, überlegt, ob sie einfach rein gehen soll, mit ihm zusammen duschen.

„Ist vielleicht noch zu früh, hab ja heute schon geduscht,“ flüstert sie leise vor sich hin, geht mit klopfendem Herz in ihr Schlafzimmer, sieht im Schrank nach, was sie anziehen könnte, um Tim eine Freude zu machen. Ihr Herz schlägt immer heftiger, während sie sich durch ihre Kleiderbügel wühlt.

„Soll ich von den Sachen was nehmen, die er mir geschickt hat.. oder lieber...“ grübelt sie, als ihr schlagartig klar wird, was sie anzieht. Den schwarz weiß karierten Rock und die oliv Farbende Bluse. In seinen Mails hat Tim ihr beschrieben, wie super sexy sie darin aussieht, er sich das Foto ausgedruckt, in seiner Wohnung aufgehängt hat. Bevor sie eine CD von Gandalf einlegt, wirft sie noch mal einen prüfenden Blick in den Spiegel. Ihr Herz fängt an, heftig zu schlagen. Der Gedanke, wie Tim wohl reagiert, wenn er sie sieht, beschert ihr ein angenehmes Bauch kribbeln.

Ihm bleibt auch erst die Luft weg, als er aus dem Bad kommt, Elena sieht. Wie auf dem Foto schimmert ihre rechte Brust durch den hauchdünnen Stoff der Bluse. Hier und da ist ein Flecken Haut zu sehen. Alles Andere wird von einem Muster verdeckt. Der knappe Rock schmiegt sich in gesteppten Falten um ihre knackigen Schenkel. Schon mit dem Foto hat in Tim alles gekribbelt, als er es mit einer Mail bekommen hat. Der Gedanke, Elena in dem Rock und der Bluse im Arm zu halten, sich an sie zu schmiegen, hat schaurige Wellen durch seinen Körper fließen lassen. Der Wunsch, sie aus Rock und Bluse zu schälen, sie zu lieben, ihren Körper Zentimeter für Zentimeter erkunden, ihr all das zu schenken, was er ihr in seinen Mails und am Telefon beschrieben hat, wurde mit jedem mal größer und stärker. Und jetzt steht sie vor ihm, lächelt ihn an, streckt ihm ihre Arme entgegen.

„Ich habe keine frische Wäsche aus meiner Tasche mit genommen,“ erklärt er heisser, zieht das Badetuch um seine Hüften enger zusammen. Was Elena ihm auf russisch zuflüstert, während sie ihre Arme um ihn schlingt, versteht er nicht.

Ist ihm dann auch nicht weiter wichtig. Er nimmt sie in die Arme, erwidert ihren zarten Kuss. Ihre Lippen sind weich und warm, schmiegen sich auf seinen Mund, wandern über sein Gesicht, kehren auf seinen Mund zurück, um ihn noch zärtlicher zu küssen. Tim spürt bis in die hinterste Zelle, wie sehr sich Elena nach Nähe und Zärtlichkeit sehnt. Sie hat es immer wieder in ihren Mails geschrieben, am Telefon geweint, wenn sie darüber gesprochen haben. Was er aber jetzt spürt, übertrifft alles, was er sich vorgestellt hat. Seine Hände gleiten über ihren Rücken, streicheln ihren Po, bringen ihren Körper in Aufruhr....

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Kommentare

Admin Foto: Quew / photocase.de
08|06|2015, 09:47

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