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Schon am Flughafen beschleicht Tim ein ungutes Gefühl.

Ein flaues Gefühl im Bauch, bei dem man sich fragt, ob es nicht besser gewesen wäre, in heimischen gefilden zu bleiben.

Was er bei dem Einsatz in Kolumbien alles erleben, sein Leben entscheidend verändern wird, ihn prägen, hätte er sich nicht träumen lassen. Die Hitze und die rege Geschäftigkeit nehmen jeden in ihren Bann, der zum ersten mal in solche Regionen kommt. Animateure bieten den ankommenden Passagieren ihre Dienste an. Geschickt und gezielt sprechen sie die Neulinge an, wickeln sie mit verlockenden Angeboten um den Finger. Taschendiebe erleichtern manch Unvorsichtigen um die Geldbörse und andere kleinen Sachen, mit denen sie schnell in der Menge untertauchen können und die sich bei ihren Hehlern gut verkaufen oder tauschen lassen.

´´ Nichts wie raus hier.. ´´ denkt Tim, beeilt sich, um den Anschluss an die vor dem Kontrollschalter wartenden Passagiere nicht zu verlieren. Der Zollbeamte mustert ihn kritisch. Als er die Empfehlung des kolumbianischen Botschafters aus Deutschland sieht, die in seinem Pass steckt, grinst er über beide Ohren, murmelt was vor sich hin, gibt die Papiere zurück.

„Gracias,“ sagt Tim freundlich, steckt seine Papiere ein und geht weiter. Ausser Polizia national hat er nichts verstanden, was der Mann gesagt hat. Er will nur schnell hier raus.

Der Botschafter hat ihm geraten, bei Uniformierten immer freundlich zu sein, auch wenn sie ungerecht oder unwillig sind, keep smiling. Der Beamte wundert sich zuerst auch, dass der Gringo sich für seine nicht grade feine Bemerkung auch noch bedankt. Aber dann leuchtet ihm ein, dass er aus Deutschland kommt, sicher kein Spanisch versteht. An der Gepäckausgabe bestätigt sich noch ein Rat des Botschafters.

„Nehmen sie nur das Nötigste mit. Jeder Fluggast will als Erster an sein Gepäck. Da herrscht ein dichtes Gedränge, das Diebe ausnützen, weil kaum jemand bemerkt, dass er beklaut wurde.“

So wartet Tim, bis der erste Andrang vorbei ist, nimmt dann seine Tasche vom Band, sieht sich nach dem kolumbianischen Kollegen um, der ihn abholen soll. Vor dem Eingang kommt ein dunkelhäutiger, sehr schlanker Mann auf ihn zu, fragt ihn in fast akzentfreiem Deutsch nach seinem Namen.

„Du bist Tim Rothe?“

Ohne eine Antwort abzuwarten, drückt er Tim die Hand.

„Roul Meyers von der Drogenfahndung. Alles klar bei dir, hattest du einen guten Flug?“

„Danke, ging ganz gut,“ erwidert Tim den kräftigen Händedruck.

„Entschuldige bitte meine Verspätung. Musste den Bus nehmen,“ erklärt Roul, „meine Karre ist in der Werkstatt und am Revier war kein Wagen frei.“

´´ Das fängt ja schon gut an,´´ denkt Tim, freut sich aber, dass er mit Roul einen Kollegen bekommen hat, der sehr gut Deutsch spricht. Mit einem kurzen Pfiff macht der einen Taxifahrer auf sich aufmerksam.

„Mein Kumpel bringt uns in die Stadt. Wir fahren dann mit dem Bus weiter.“

Schon beim Einsteigen geht ein lebhaftes Gespräch los. Roul stellt Tim seinen Kumpel kurz vor. Dann schnattern die Beiden wie zwei Marktfrauen, bis sie am Busbahnhof angekommen sind. Tim fällt auf, dass Roul eine recht grosse Klappe hat. Großspurig drückt er seinem Kumpel ein paar Münzen in die Hand, drängt Tim zur Eile.

„Wir müssen uns beeilen, sonst gibt’s keinen Sitzplatz mehr.“

Auf dem Weg zum Bus sieht Roul eine junge Frau, die ein paar Parkbuchten weiter weg steht, sich suchend umsieht, macht sie auch mit einem Pfiff auf sich aufmerksam. Als die junge Frau sich ihnen zuwendet, fällt Tim schier um... Monika !!

´´.. das gibt’s doch nicht...´´ denkt er erst,.. ´´ sie ist doch ewig weit weg...´´

Beim Näherkommen sieht er , die Frau ist jünger und etwas schlanker. Aber die Ähnlichkeit mit Monika ist verblüffend.

..´´ Das ist Mam mit fünfundzwanzig.. ´´

„Das ist Mona,“ reisst Roul Tim aus seinen Gedanken, „ hör mal, du bist doch ein grosser Junge. Steig in den gelben Bus. Er fährt bis zur Taverne Theodore. Da ist ein Zimmer für dich reserviert. Ich komm nach, sobald ich mit Mona gesprochen hab.“

Grinsend klopft er Tim auf die Schulter, geht der jungen Frau entgegen. Die kommt mit schnellen Schritten auf ihn zu, packt ihn am Hemd, beschimpft ihn, trommelt mit ihren Fäusten auf seine Brust. Roul hat alle Mühe, sie an den Handgelenken fest zu halten. Wieder versteht Tim nur zwei Worte, Mordito und basta. Ein paar Passanten klatschen im Vorbeigehen Beifall, fordern Mona mit geballter Faust auf, Roul Saures zu geben. Sie haben anscheinend mitbekommen, warum sie so wütend ist. Tim ist fasziniert, was für ein Temperament Mona hat. Sie ist sehr hübsch. Ihr rotgraues Kleid schmiegt sich um ihre schlanke, aber bestens proportionierte Figur. Roul kann sie schliesslich beruhigen, stellt sie Tim vor.

„Möchte dir Tim Rothe vorstellen, ein Kollege aus Deutschland. Er wird die nächste Zeit mit uns zusammenarbeiten.“

Mona lächelt Tim an, gibt ihm einen Kuss auf die Wange. Ihr Lächeln und ihre strahlend blauen Augen lassen sein Herz schneller schlagen. Ein Knistern liegt in der Luft.

„Hallo guten Tag und willkommen in Kolumbien. Roul´s Freunde sind auch meine Freunde.“

„Hee,“ poltert der dazwischen, „ ich sagte, ein Kollege.“

Aber Mona hört nicht auf ihn, küsst Tim noch mal.

„Entschuldige bitte, aber ich bin stinksauer.“

Dann packt sie Roul wieder am Hemd, dreht den Kragen zusammen.

„Ich hab noch ein Hühnchen mit dir zu rupfen,“ funkelt sie ihn mit einem durchdringenden Blick an der ihm die Nackenhaare aufstellt, „ und wenn ich mit dir fertig bin, wirst du froh sein, wenn du mir die Füsse küssen darfst.“

Roul sieht Mona erstaunt an, „Hühnchen rupfen?“

Er weiss genau warum, stellt sich nur recht dumm an, um Mona zu verwirren. Die legt nun richtig los, macht ihrem Ärger Luft.

„Zwei Stunden hab ich auf dich gewartet. Dann kommt da so ein Clown, erklärt mir, du musstest zu einem Einsatz weg, weisst nicht, wann du zurück bist... und du hältst es nicht für nötig, dich danach zu melden.“

„Aber ich konnte doch nicht...“ will Roul sich rechtfertigen, aber Mona ist so wütend, lässt ihn nicht zu Wort kommen.

„Gib doch zu, dass du hinter einem Weiberrock her warst...dann bist du wenigstens ehrlich...erzähl mir keine Märchen..“

„Aber Mona, Schatz...“ setzt Roul zu einer Antwort an und wieder unterbricht Mona ihn.

„Ich bin nicht dein Schatz,“ faucht sie ihn an, „während du mich hast warten lassen, wurde ich laufend von irgend welchen Blödmännern angemacht, alles stinkende Scheisskerle, Dandys und Snobs...zwei Stunden haben die mich angemacht, wollten mich bumsen.. jeder wollte besser sein, als der Andere, ich hatte keine Möglichkeit, weg zu kommen, bis dein Kollege aufgetaucht ist....das hab ich dir zu verdanken...du kennst diese scheiss Gegend..“

„Komm heut Abend ins Theodore, dann werd ich dir alles erklären.“ versucht Roul Mona zu beruhigen. Er sieht ein, dass er gewaltig Mist gebaut hat, die Unterhaltung hier keinen Sinn hat. „Tim wird vorerst da wohnen.“

Mona nimmt Tim an der Hand, strahlt ihn mit ihren blauen Augen an. „Was soll ich tun? Soll ich kommen?“ fragt sie ihn mit einem süssen Lächeln.

Tim überlegt, was er sagen soll und in wie weit er sich damit in die Beziehung der Beiden einmischt. Aber einer Frau wie Mona kann man keinen Wunsch abschlagen. Ihre leuchtenden Augen und ihr strahlendes Lächeln lassen keine andere Antwort zu, als...

„Ja, ich freu mich, wenn du kommst.“

Mona zieht einen Schmollmund, tut so, als würde sie angestrengt überlegen, was sie machen soll. Sie freut sich, wenn sie noch mal eine Gelegenheit hat, mit Tim zusammen zu sein. Er ist so anders, etwas schüchtern und doch selbstbewusst, hat sich diskret aus ihrer Attacke gegen Roul rausgehalten. Die meisten jungen Männer, die sie kennt, hätten irgend einen dummen Spruch abgelassen, sich über sie amüsiert. Sie umarmt Tim, küsst ihn auf die Wange.

„Ok, dann komm ich.“

Roul, der mit gemischten Gefühlen zugesehen hat, hechtet plötzlich hinter ein geparktes Auto.

„Ola, hast du Ameisen im Hintern oder sind Ausserirdische hinter dir her?“

Ohne auf Mona´s ironische Frage einzugehen, duckt Roul sich noch tiefer hinter das Auto, beobachtet einen schwarzen Sportwagen, dessen Fahrer in der Nähe einen Parkplatz sucht.

„Steigt ihr schon in den Bus,“ ruft Roul grade so laut, dass nur Mona und Tim ihn verstehen können, „ ich komm nach, wenn ich weiss, wer die Typen in der Corvette sind und wo sie hin wollen.“

Mona bleibt unentschlossen stehen. Sie ist sich nicht sicher, ob Roul nur blufft, um sie abzulenken oder ob da wirklich was dahinter steckt.

„Spielst du Räuber und Gendarm oder was wird das?“

„Verdammt Mona,“ fegt Roul sie an, „ wenn das die gleichen Typen sind, wie beim letzten Einsatz, als du gewartet hast und die mich sehen, ist monatelange Arbeit umsonst.“

„Ahh... 007 ist im Einsatz,“ lästert Mona, hakt sich bei Tim unter, geht mit ihm zum Bus.

„Im Theodore gibt´s einen herrlichen Shake. Bei der Hitze genau das Richtige. Da ziehen wir uns gleich Einen rein, wenn wir da sind.“

Am Bus amüsieren sich ein paar junge Burschen über eine Frau, die mit ihrer schweren Tasche beim Einsteigen Probleme hat. Sie schliessen Wetten ab, ob sie´s wohl schafft, ihre Tasche auf die obere Stufe am Einstieg zu heben.

„Ooooouuuuppp,“ rufen sie, kichern vor sich hin. Tim geht an ihnen vorbei, nimmt der Frau die Tasche ab, hebt sie ihr in den Bus. Die jungen Männer fangen prustend an zu lachen, klatschen sich auf die Schenkel, schnattern wie eine Gänseherde, die zum Teich getrieben wird. Im Buss bestätigt sich Roul´s Befrüchtung. Es ist nur noch eine Sitzreihe frei.

Aufgeregt bedankt sich die junge Frau bei Tim, schüttelt energisch den Kopf, als er ihr den freien Fensterplatz anbietet. Mona lässt ihr keine Wahl, als sie nachkommt, schubst sie in den Sitz, stellt ihre Tasche in den Gepäckträger. Dann wartet sie, bis Tim Platz genommen hat, setzt sich auf seinen Schoß. Bei der Abfahrt sieht sie sich nach Roul um, der immer noch hinter dem geparkten Auto kauert, die Corvette beobachtet. Mit einem dumpfen Grollen schert der Wagen in eine frei gewordenen Parklücke. Zwei blonde, sehr attraktive Frauen steigen aus, schlendern lachend in ein über der Zufahrt liegendes Cafe. Roul setzt seine Sonnenbrille auf, folgt den Frauen. Dass Mona alles gesehen hat, bemerkt er nicht.

„Monatelange Arbeit umsonst,“ knirscht sie wütend, dass ich nicht lache. Der Mistkerl, hab ich´s doch gewusst.“

Sie kann sich kaum beherrschen. Hätte der Fahrer sich nicht schon auf die Beschleunigungspur eingefädelt, wäre sie sicher schon draussen, um Roul zu verprügeln. Offensichtlich hat er sie schon öfter warten lassen. Diesmal in einer Gegend, in der so attraktive Frauen wie Mona ständig angemacht werden.

„Der soll mir heute Abend nur kommen, ich mach ihn fertig.“

Dann ist ihre Wut wie weg geblasen.

„Die Kerle haben sich über dich amüsiert,“ erklärt sie Tim, „du hast einem Hausmädchen geholfen. Das ist hier nicht üblich. Dienstpersonal hat zu arbeiten. Ein Mann, der einer Frau hilft, dazu noch einem Dienstmädchen, macht sich in den Augen der Leute lächerlich.“

„Wenn´s ihnen Spass gemacht hat,“ antwortet Tim, lehnt sich in den Sitz zurück, „wüsste nur zu gern, warum Roul so schnell in Deckung gegangenen ist, als er die Corvette gesehen hat.“

„Wir werden ihn heute Abend fragen.“

Mona macht sich´s auf Tim´s Schoß bequem, legt ihren Kopf an seine Schulter.

„Weckst du mich, wenn wir da sind?“

Tim ist nach dem langen Flug und der Zeitumstellung auch müde und das Geschaukel im Bus trägt nicht grade zum wach bleiben bei. Die meisten Fahrgäste sind nach kurzer Zeit eingeschlafen oder dösen vor sich hin. Auch die Frau neben ihm hat sich an die Fensterscheibe gelehnt und schläft. Aber Bogota ist eine interessante Stadt und es gibt viel zu sehen, das Tim von seiner Müdigkeit ablenkt. Mona tägt auch ihren Teil dazu bei. Sie nestelt noch ein wenig rum, zerrt und zupft an ihrem Kleid, das bei der Hitze an ihrem Körper klebt, kuschelt sich wieder an. Sie ist wie ein junger Hund, der nach seiner Idealschlafstellung sucht. Ihre dunkelblonden Haare glänzen in der Sonne, die durch die Scheiben knallt, den Bus mit jedem Meter aufheizt. Die offenen Fenster und die Luken im Dach schaffen es nicht, genügend Fahrtwind ins Innere wehen zu lassen. Mona schlägt ihre Beine übereinander, schmiegt sich mit einem tiefen Seufzer an Tim.

´´ Fehlt nur noch, dass sie zu schnurren anfängt,´´ geht es ihm durch den Kopf. Dass sie das Temperament einer Wildkatze hat, war bei der Attacke auf Roul zu sehen. Ihre Brust hebt und senkt sich im Rhythmus ihrer tiefen Atemzüge. So eng an ihn gekuschelt kann Tim ihre Brüste sehen. Sie sind gross und fest, die rosigen Brustwarzen schmiegen sich in den zarten Stoff ihres Kleides. Süsse Sommersprossen geben ihnen einen besonderen Reiz.

´´ Wie kann man eine so aufregend schöne Frau auch nur eine Minute warten lassen...selbst wenn der Dienst noch so anstrengend, der Auftrag wichtig ist.´´

Es war für Mona sicher eine Tortour, bei der Hitze zwei Stunden auf Roul warten zu müssen und dabei ständig von irgend welchen schmierigen Typen angemacht zu werden. Ihrer Wut nach muss es schon oft vorgekommen sein. Die wahnsinns Ähnlichkeit mit Monika fasziniert Tim immer wieder. Sie haben Beide die gleiche, schlanke Figur, trozdem knackige Proportionen, sonnen gebräunte, weiche Haut zum Kuscheln, Schmusen und Streicheln.

Der Gedanke an Monika lässt in ihm den Wunsch aufkommen, sie zu sehen, ihre Nähe zu spüren, solch herrliche Tage zu verbringen, wie vor ihrer Abreise in die USA. Er lehnt sich etwas zurück, stellt sich vor, wie Monika sich über seinen Besuch freuen würde. Sie könnte ihm alles zeigen, was sie sich mit Uschi und Gabi aufgebaut hat. Die Salons, Boutiquen mit den dazu gehörenden Ateliers, die Studios und vor allem den Bungalow, von dem sie am Telefon immer wieder begeistert erzählt. Ohne Tim ist das aber alles nur halb so schön. Ausser ein paar Kurzbesuchen, war und ist das Telefon die einzig, brauchbare Verbindung.

Ab und zu schickt Monika Fotos und Videobänder, auf denen sie mit Uschi und Gabi neu entworfene Wäsche und Badekollektionen vorführt. Sie bewegen sich völlig frei, sind auch in heissen Dessus zu sehen, bei denen Männerherzen nicht nur schneller schlagen, auch aus dem Takt kommen würden. Aber die Aufnahmen haben sie nur für Tim allein gemacht.

„Uschi und Gabi sind meine besten Freundinnen geworden. Ohne sie würde ich nicht bleiben. Ach Schatz, komm uns doch mal besuchen.“

Wenn Tim das am Telefon hört, die Fotos und Filme sieht, überkommt ihn eine grosse Sehnsucht,es zu tun. Aber der unregelmässige Dienst und die ständigen Sondereinsätze bei den Demos gegen die amerikanische Militärpolitik, haben einen Besuch seither nicht ermöglicht. Die Weiterbildung zum Kommissar wollte auch bewältigt werden und bei einem sechzehn Stunden Flug sollten wenigstens vier Wochen möglich sein.

„Aufgeschoben ist nicht aufgehoben,“ war die Devise, wenn Monika von ihrer Sehnsucht nach seiner Nähe, den Zärtlichkeiten gesprochen hat.

´´Wenn das Ganze hier vorbei ist, fliege ich rauf und dann werd ich..´´

Monas tiefer Seufzer holt Tim aus seinen Tagträumen zurück. Er hat die ganze Zeit über ihre Schenkel gestreichelt. Sie nimmt ihr Bein hoch, kratzt sich am Knie. Das Kleid rutscht ihr fast bis zum Po rauf. Tim wird es heiß und kalt, als er ihren Tanga sieht, rot, mehr als knapp, hat die Form eines Schmetterlings. Auf dem Bund ist eine Schleife aus zarter schwarzer Spitze angenäht, die wie kleine Flügel aussieht.

Mona streckt ihr Bein wieder aus, klemmt seine Hand zwischen ihre Schenkel. Ihm zuckt es heiß und kalt durch die Brust. Unter der weichen, warmen Haut spürt er ihre Muskeln. Mit eng zusammen geschlungenen Beinen schmiegt sie sich an ihn.

´´ Au Mann,´´ denkt Tim, ´´ wenn sie aufwacht, krieg ich eine.´´

Aber Mona geniesst die Hand zwischen ihren Schenkeln. Im Schlaf spürt sie ein angenehmes Kribbeln durch ihren Körper strömen. Tim ist hin und her gerissen. Mona stellt ihr Bein wieder auf,schmiegt sich an ihn, als wollte sie ihn umarmen und küssen. Ihre kleinen Füsse stecken in in hellgrauen Sandalen, wackeln immer wieder auf und ab. Sie zu küssen, wie sie Roul angekündigt hat, muss das reinste Vergnügen sein. Ihre knackigen Schenkel erinnern ihn an Uschi, als er sich an dem Wochenende im Boot an ihre geschmiegt, sie geküsst und gestreichelt hat. Als Mona ihm den Kopf streichelt, seine Haare krault, drückt er einen Kuss auf ihr Knie. Ihre Haut ist weich und warm, schmeckt salzig.

Da geht plötzlich im Bus ein Tumult los. Aus einer vorderen Reihe sind zwei Männer aufgesprungen, zwingen den Fahrer mit vorgehaltenen Pistolen, am Seitenstreifen anzuhalten....

Fortsetzung folgt im nächsten Buch

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Kommentare

Admin Foto: b13nd / photocase.com
15|03|2015, 13:57

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